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Seminare und Konferenzen (S&C)

Seminare und Konferenzen (Seminars and Conferences oder S&C) ist eines der Key Areas von ELSA.

Projekte im Bereich Seminare und Konferenzen erfüllen mindestens eine von zwei Eigenschaften:

Zum einen wird den Teilnehmern Wissen vermittelt. Dies findet durch Vorträge, Führungen oder Diskussionen statt. Damit unterscheidet S&C sich wesentlich vom Key Area Akademische Aktivitäten (AA), in demTeilnehmer aktiv praktische juristische Fähigkeiten trainieren.

Weiterhin liegt bei S&C-Verantstaltungen der Fokus auf interkulturellem Austausch. Im Zuge von Auslandsreisen, Austauschprogrammen mit anderen ELSA-Gruppen oder internationalen Konferenzen können Teilnehmer andere Länder und Kulturen erfahren und Jura-Studenten aus ganze Europa und darüber hinaus kennenlernen.

 

    Lokal ausgerichtete Events im Bereich S&C

    Zum Aufgabenbereich des Vorstandes für S&C auf lokaler Ebene gehören neben gängigen Vorträgen, Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen auch die folgenden größeren, mehrtägigen Events:

     

    Seminare:

    Seminare bestehen aus mehreren Vorträgen mit anschließender Diskussion zu einem bestimmen juristischen Thema. Sie können von einem bis hin zu mehreren Tagen dauern.

     

    Konferenzen:

    Genau wie das Seminar fokusiert sich eine Konferenz auf eine bestimmtes juristisches Themengebiet. Allerdings ermöglicht eine Konferenz den Teilnehmern eine weitaus größere Eigenbeteiligung. Das Thema wird neben den Vorträgen auch in Workshops ausführlich besprochen und anschließend allen Teilnehmern im Plenum präsentiert. Auch hier gibt es keine zeitlichen Vorschriften, Konferenzen dauern aber für gewöhnlich mehrere Tage.

     

    Law Schools:

    Law Schools sind die wohl größten Einzelevents in der Area S&C und gehören zu den sogenannten Flagship Projects von ELSA. Eine Law School ähnelt einer Konferenz, hat aber eine Mindestdauer von sieben Tagen und  beinhaltet ein mindestens 20-stündiges akademisches Programm sowie ein zusätzliche kulturelles Programm und Social Programme (Stadtführungen, Partys, Theater, Klettern, etc.). Nur wenn diese Anforderungen erfüllt sind, darf man von einer "ELSA Law School" sprechen.

    Seit dem Amtsjahr 2015/2016 gibts es ähnlich wie bei STEP zwei Law School Cycles mit klar vorgegebenen Fristen für Bewerbung und Durchführung. Alle Law Schools eines Cycles werden gemeinsam unter lawschools.elsa.org veröffentlicht.

    Im Sommercycle 2016 gibt es 35 verfügbare Law Schools.

     

    Institutional Visits

    Institutional Visits (IV) sind Besuche bei Regierungseinrichtungen oder internationale Organisationen. Der Institutional Visit wird im Deutschen oft einfach als "Fahrt" beworben.  Ziel solcher Fahrten sind für gewöhnlich öffentliche Einrichtungen mit juristischem Bezug. Ob Europarat, Bundesverfassungsgericht oder das lokale Gefängnis, der Kreativität des S&Clers sind hier kaum Grenzen gesetzt.

    Je nachdem wie weit das Ziel von der Fakultätsgruppe entfernt ist, kann ein IV zwischen mehreren Stunden oder einer Woche dauern. Sehr verbreitet sind mehrtägige Fahrten in juristisch interessante Städte (z.B. Den Haag, Karlsruhe, Straßbourg), wo dann verschiedene Institutionen besucht werden.

     

    Study Vists

    Ein Study Visit ist ein Austausch zwischen Fakultätsgruppen, wie man es vielleicht aus der Schule kennt.

    Es wird zwischen drei Arten von Study Visits unterschieden:

    • unilateral - Eine Gruppe besucht eine andere
    • bilateral - Zwei Gruppen besuchen sich nacheinander gegenseitig
    • multilateral - mehrere Gruppen besuchen eine andere Gruppe

    Study Visits sind für gewöhnlich international, können aber auch zwischen Fakultätsgruppen aus dem selben Land durchgeführt werden. Seit dem Amtsjahr 2015/2016 sind auch Study Visits mit Gruppen aus den folgenden Partnerorgnaisationen von ELSA möglich:

    • ALSA (Asian Law Students Association)
    • ILSA (Israeli Law Students Association)
    • DLSA (Dominican Law Students Association)

     

     

    Internationale Projekte im Bereich S&C

    Neben den einzelnen von Fakultätsgruppen ausgerichteten Events gibt es zwei größere, übergreifende Bereich in der Area S&C.

    Delegations

    ELSA International entsendet jedes Jahr Delegationen zu zahlreichen internationalen Organisationen, bei denen ELSA Beraterstatus innehat. In einer Gesandtschaft von mehreren ELSA-Mitgliedern aus ganz Europa haben Mitglieder die einmalige Gelegenheit, an den Sitzungen und Versammlungen selbst teilzunehmen und hinter die Kulisse zu sehen.

    Mögliche Ziele für eine Delegation sind:

    • Europarat
    • UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization)
    • UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees)
    • ICRC (International Committee of the Red Cross)
    • ECOSOC (United Nations Ecnomic and Social Council)
    • UNCITRAL (UN Commission on International Trade Law)
    • CICC (Coalition for an International Criminal Court)
    • WIPO (World Interlectual Property Organization)

     

    Human Rights

    Menschenrechte sind seit der Gründung von ELSA ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Daher wird besonderer Wert auf die Ausrichtung von Menschenrechte-spezifischen Events gelegt.

    Aufgrund der großen Vielfalt an möglichen Projekten ist S&C für die Umsetzung dieses Ziels besonders gut geeignet. Jedes Jahr findet am letzten Mittwoch im November der sogenannte ELSA-Day statt. An diesem Tag sollen nach Möglichkeit alle ELSA-Gruppen in Europa den Fokus auf Menschenrechte legen und entsprechende Events ausrichten. Für gewöhnlich wird ein spezifischer Schwerpunkt wie "Flüchtlinge" oder "Gender Equality" vorgegeben, aber auch andere aktuelle Themen mit Bezug zu Menschenrechten sind können behandelt werden.

    Aufgrund der europaweiten Fokusierung auf ein bestimmtes Thema ist der ELSA-Day zum Inbegriff des Netzwerkgedankens von ELSA geworden.