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Human Rights
Vortrag von Christoph Strässer, MdB
„Menschenrechte im Sudan“
Die Republik Sudan ist flächenmäßig der größte Staat des afrikanischen Kontinents und gekennzeichnet durch verschiedene Konflikt- und Krisenherde. Obwohl der grausame Bürgerkrieg im Süden des Sudans offiziell 2005 beendet worden ist, gibt es Kinder im Sudan, die in Flüchtlingslagern geboren wurden und den Frieden nie kennen gelernt haben. Herr Christoph Strässer, MdB und Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des deutschen Bundestages, hielt am 24. Juni 2009 einen engagierten und spannenden Vortrag zu der historischen Entwicklung im Sudan sowie zu Einschätzungen der aktuellen Lage aus politischer, rechtlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht. Hiermit schaffte er es das Interesse für dieses ansonsten wenig beachtete Thema zu wecken und ermöglichte uns einen Blick über den Zeitungsrand hinaus, der das Publikum zu interessierten Nachfragen anregte.
Vortrag
Menschenrechtsverletzungen vor der Haustür? - Zur Situation in deutschen Gefängnissen
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Menschenrechtsverletzung vor der Haustür? – Zur Situation in deutschen Gefängnissen“, so lautete der Vortrag, den wir im Bereich Human Rights am 12. Januar 2009 veranstaltet haben. Dabei wollten wir einmal den Blick nicht auf Menschenrechtsverletzungen in entfernten Ländern werfen und uns mit großen Themen wie z.B. „Guantanamo“ auseinanderzusetzen, sondern einfach mal bei uns anfangen – sozusagen „vor der Haustür“.
Gibt es nicht auch in unserer Nähe Verstöße gegen fundamentale Menschenrechte?
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Gerade in den letzten Monaten wurde schließlich immer wieder verstärkt von Skandalen aus verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Deutschland berichtet. Die Meldungen reichten dabei von Aufforderungen anderer Insassen zum Aufschlitzen der Pulsadern in einer Gemeinschaftszelle bis hin zum Foltermord. Wie schlimm es tatsächlich um die Umstände in deutschen Gefängnissen steht oder inwiefern es sich bei solchen Skandalen um Einzelfälle handelt, die in den Medien hochgeschaukelt worden sind, haben wir im Rahmen dieses Vortrags diskutiert.
Der Referent, Herr Manfred Koldehoff vom Justizministerium Brandenburg, gab uns dabei zu allererst einen Einblick in das Alltagsleben der Häftlinge ab dem Zeitpunkt ihrer Einlieferung. Er schilderte insbesondere immer wieder den Konflikt zwischen den unausweichlichen Unannehmlichkeiten, die gerechtfertigt sind und der Grenze, wo Menschenunwürdiges anfängt.
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Obwohl sich einige Umgangsweisen in Justizvollzugsanstalten wohl nah an der Grenze zur Menschenrechtsverletzung bewegen, wies der Referent darauf hin, dass in den Justizvollzugsanstalten mit großem Engagement an der Resozialisierung der Gefangenen gearbeitet wird und die allermeisten Eingriffe in die Menschenwürde in einer JVA als gerechtfertigt angesehen werden dürfen.
Nach diesem spannenden und zum Nachdenken anregenden Vortrag, diskutierten die Studierenden vor allem über mögliche Alternativen zur Freiheitsstrafe. Dabei stimmten viele mit Herrn Koldehoff überein, der die Freiheitsstrafe zwar nicht als die perfekte Lösung ansieht, aber, da bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weniger in Menschenrechte einschneidende Alternative besteht, diese trotzdem für die bestmögliche Lösung hält.
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Wenn wir euer Interesse geweckt haben und ihr mehr zum Thema "Human Rights" erfahren wollt: Wir planen auch in Zukunft weitere Vorträge und Diskussionen zum Thema "Menschenrechtsverletzungen vor der Haustür?" sowie zu anderen Themen im Bereich Human Rights.
Die Termine für weitere Vorträge erscheinen bald auf unserer hompage- haltet also danach Ausschau!
Vortrag mit Amnesty International
Am 07. Mai 2009 fand eine Kooperationsveranstaltung der Hochschulgruppe amnesty international und ELSA Münster e.V. mit dem Titel "Gesundheit für alle?" statt.
Kirsten Look und Cordula Meckenstock von amnesty international referierten zum Thema "Das Recht auf Gesundheit als Menschenrecht". Herr Dr. Peter Wigge, Fachanwalt für Medizinrecht, setzte sich mit der Frage der "Gewährleistung von Krankenversicherungsschutz in der BRD" auseinander. Die Vorträge fanden bei Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche Anklang und stießen auf großes Interesse. Dies zeigte sich auch in der späteren regen Diskussion. Damit kann die Kooperationsveranstaltung als voller Erfolg gesehen werden.
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ELSA Deutschland
ELSA International
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