Präsidium

Bei ELSA besteht das Präsidium aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Vorstand für Finanzen. Im Unterschied zu den anderen Vorständen, sind diese drei nach außen hin allein vertretungsberechtigt für den Verein.

Um euch einen kleinen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Präsidiumsmitglieder zu geben, werden wir diese hier kurz vorstellen.

Der Präsident

Die Hauptaufgabe des Präsidenten ist es ELSA Münster nach außen hin zu repräsentieren. Dies gilt sowohl gegenüber Sponsoren, als auch gegenüber der Universität und innerhalb des Netzwerkes.

Aus diesem Grund kümmere er sich darum, Sponsoren für den Verein zu akquirieren  und diese langfristig an ELSA Münster zu binden. Zurzeit besitzt ELSA Münster einen Förderkreis mit fünf Mitgliedern: Die Fachbuchhandlung Coppenrath & Boeser, den Repetitor Jura Intensiv, M&M Digitaldrucke, die Großkanzlei Noerr LLP und den hiesigen Freundeskreis Rechtswissenschaft e.V. Diesen zum einen zu erweitern und zum anderen dessen Mitglieder regelmäßig mit aktuellen Informationen und Angeboten über weitere attraktive Kooperationsmöglichkeiten zu versorgen, gehört zu den primären Aufgaben.

Zudem müssen unsere Interessen und Ziele gegenüber der Fakultät und auch der Universität vertreten werden. So sind wir auf die ständige Zuteilung des Büroraums angewiesen, auf die Unterstützung unserer Veranstaltung durch universitätseigene Mittel sowie auch auf die ideelle Förderung durch die Übernahme von Beiratsmitgliedschaften der Professoren.

Diese Tätigkeiten dienen aber eigentlich nur dem Ziel die Key Areas von ELSA auch in Münster voranzubringen und auszubauen. Durch die geknüpften Kontakte ist es leichter Referenten und Kanzleien zu einer Zusammenarbeit zu überreden oder aber dazu ein geplantes Seminar oder ein Law Event finanziell zu unterstützen. Daher ist das Amt des Präsidenten immer eine Supporting Area, die vornehmlich dazu dient die Durchführung von Veranstaltungen zu garantieren und alle Mitglieder des Vorstandes bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Insgesamt sollte der Präsident über alles Bescheid wissen was im Verein gerade aktuell ist sowie kompetent und offen nach außen hin auftreten. Auf neue Leute zugehen, ist daher nur eines von vielen Dingen, die man in der Amtszeit lernen kann.

Der Vizepräsident

Bei ELSA ist der Vizepräsident für den Bereich „Internal Management“ zuständig, der sich in die drei Teile Management, Frameing und Supporting gliedert.

Unter dem Begriff „Internal Management“ ist vor allem die Arbeit mit und für den Verein selbst zu verstehen.

Management

Der Bereich des „Management“ umfasst einerseits die Präsentation des Vereins, die grundsätzlich in der Hand des Präsidenten liegt, aber im Notfall vom Vizepräsidenten übernommen werden kann. Des Weiteren gehört der Bereich Vereinsrecht zum Management. Hierbei muss der Vize dafür sorgen, dass die Satzung keine Widersprüche aufweist, alle Vorgänge des Vereins in seinem rechtlichen Rahmen bleiben und der Zweck von ELSA konsequent verfolgt wird.

Frameing

Der Vize ist für das „Wohlfühlklima“ im Vorstand zuständig. Dazu gehört, dass der Vize dafür Sorge trägt, dass alle Vorstände das nötige Wissen für ihre Ämter haben, aber auch, dass man Hilfe und Unterstützung bei Schwierigkeiten anbietet sowie ein offenes Ohr für jegliche Problemchen hat, die aufkommen können. Dadurch kann Konflikt- und Frustpotential frühzeitig erkannt und so auch beseitigt werden.

Oftmals ist es für einen neuen Vorstand auch sehr gut ein Training zu machen. Mit Hilfe der Trainer vom Trainer-Pool von ELSA Deutschland kann der neue Vorstand sich hierbei kennenlernen, Soft Skills erlernt, Erwartungen abfragen und Pläne für das kommende Amtsjahr schmieden. Der Vize ist dafür verantwortlich, dass diese Option genutzt wird.

Außerdem ist der Vize oftmals die Nahtstelle an der alle Informationen zusammenlaufen, sodass der Vize dafür Sorge zu tragen hat, dass jedes Vorstandsmitglied zu jeder Zeit umfassende Informationen über alle laufenden Projekte hat.

Supporting

Bedingt durch den jährlichen Vorstandswechsel gehen ständig Fähigkeiten und Erfahrungen verloren, die ständig neu erlernt werden müssen. Um das Rad aber nicht jedes Jahr neu erfinden zu müssen, ist es wichtig, dass es eine gut strukturierte Dokumentation über Veranstaltungen, Kontakte und Informationen gibt, daher muss der Vize auf die Archivierung und Dokumentation achten.

Aber natürlich gehört nicht nur diese administrative Arbeit zum Bereich „Supporting“ sondern auch die Unterstützung der Key Areas, z.B. durch Informationen, die Übernahme kleinerer Arbeiten, Ausarbeitung von Ideen etc.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Tätigkeitsbereich des Vizepräsidenten sehr weit gefächert ist, und viele knifflige aber gleichzeitig auch sehr spannende Aufgaben mit sich bringt.

Vorstand für Finanzen

Die Aufgabe des Vorstandes für Finanzen ist es im Wesentlichen, die finanziellen Mittel der Vereinigung zu verwalten, sich um sachgerechte Verwendung und Übersichtlichkeit zu kümmern. Zum einen ist da die typische Arbeit der Buchführung, zum anderen viele planende Gespräche mit den Kollegen und Nachfragen bei Außenkontakten. Trotz eines recht fest umrissenen Aufgabenbereichs hat der Finanzer auch Gestaltungsspielraum und kann die Schwerpunktsetzung des jeweiligen Vorstands in vielerlei Hinsicht mit gestalten.

Die Buchhaltung ist eine Aufgabe, die nach gründlicher Einarbeitung mit steigender Routine souverän erledigt werden kann.

Die Finanzplanung anhang von Budgets ist außerdem sehr wichtig. Daneben gilt es, die Liquidität im Auge zu behalten.

Der Vorstand für Finanzen berichtet regelmäßig den Mitgliedern des Vorstandes und bei Mitgliederversammlungen den Mitgliedern über die finanzielle Lage des Vereins.

Nach dem Ende des Geschäftsjahres wird der Jahresabschluss erstellt. Dieser wird dann von den Rechnungsprüfern geprüft und mit diesen besprochen. Er ist Grundlage für die Entlastung des Präsidiums auf der ersten Mitgliederversammlung nach Ende des Geschäftsjahres.

Außerdem gehört die Verwaltung der Mitglieder zur Aufgabe des Finanzers. Dies erstreckt sich auf die Entgegennahme von Beitrittserklärungen, Adress-/Bankverbindungsänderungen und manchmal leider auch Kündigungen. Darüberhinaus muss einmal pro Semester der Mitgliedsbeitrag eingezogen werden.